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Schulsanitätsdienst – das Plus an jeder Schule

Schulsanitäter bereichern jede Schulform. Manfred Rommel vom Deutschen Roten Kreuz (DRK), unterstützt Bildungseinrichtungen bei der Einrichtung und dem Betrieb von Schulsanitätsdienstgruppen im Landkreis Biberach. Derzeit werden kreisweit 26 Schulen betreut, welche im Schnitt aus 15 Schülerinnen und Schüler bestehen.

Sie koordinieren die Schularbeit des DRK im Landkreis Biberach: Kreisjugendleiterin Doris Frick-Kottermanski, der Beauftragte für die Schularbeit Manfred Rommel sowie DRK-Verwaltungsleiter Peter Haug. (v.l.n.r.)

Unfälle mit Kindern und Jugendlichen passieren überall. Erste Hilfe muss aber im Schulalltag nicht immer von Lehrkräften geleistet werden. Sie kann durchaus auch von Mitschülern erbracht werden. Schüler helfen Schülern – auf Augenhöhe. Als Schulsanitäter engagieren sie sich bei Schulfesten, Sportveranstaltungen, Ausflügen oder im tagtäglichen Schulbetrieb.

Der DRK-Kreisverband Biberach e.V. hat eigens für diesen Bereich im Frühjahr 2015 eine Stelle geschaffen. Manfred Rommel kümmert sich seither um die Belange der Schulen im Landkreis Biberach. Als erster Ansprechpartner unterstützt er die Bildungseinrichtungen bei der Installation und dem Betrieb von Schulsanitätsdiensten. „Das Rote Kreuz hat auf jede Schulform zugeschnittene Konzeptionen erarbeitet“ weiß Rommel. Im Vordergrund steht natürlich die Erste Hilfe. Diese kann oftmals mit ganz einfachen Mitteln geleistet werden. „Manchmal reicht ein kleines Pflaster.“ sagt Doris Frick-Kottermanski. Als Kreisjugendleiterin ist sie für die Jugendarbeit des DRK-Kreisverbandes verantwortlich. „Mitschüler zu trösten ist oftmals ebenso wichtig.“

Zieht eine Schule die Einrichtung einer Schulsanitätsdienstgruppe in Betracht, ist ein Gespräch mit Rommel der erste Schritt. Hier können die Rahmenbedingungen zusammen erarbeitet und Hilfestellung bei der Materialbeschaffung gegeben werden. In vielen Fällen kann die Schulsanitätsdienstgruppe schon nach wenigen Wochen ihren Dienst aufnehmen – als freies Angebot oder Arbeitsgemeinschaft organisiert, wobei der zeitliche Rahmen von der Schule frei gestaltet werden kann. Manfred Rommel fungiert für die Schule als externer Berater. Die Betreuung der Schulsanitäter wird von einer Lehrkraft übernommen. Das Rote Kreuz bietet entsprechende Qualifizierungsangebote für Pädagogen an.

„Wir sehen die Schularbeit als Wertevermittlung zwischen den Schülern. Die Sozialkompetenz wird mit diesem Projekt gefördert.“ so DRK-Verwaltungsleiter Peter Haug. Daher sind in den Konzepten zur Schularbeit auch das Thema Streitschlichtung oder die Grundsätze der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegungen berücksichtigt. „Die Grundsätze Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität greifen alle Grundwerte auf, die für den Dienst am Nächsten – wie im Schulsanitätsdienst, notwendig sind.“ ergänzt Frick-Kottermanski.

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13. September 2015 18:13 Uhr. Alter: 2 Jahre