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Gesundheitsprojekt für die Federseezwerge im Kindergarten

BAD BUCHAU Alles rund ums Thema Gesundheit ist zur Zeit ein Thema im Städt.Kindergarten der Federseezwerge. Ein Höhepunkt am Montag war sicher der Besuch eines Rettungswagen des DRK-Biberach.

Fotos: Klaus Weiss

Man kann nie genug damit anfangen über die Gesundheit, und was alles dazu zählt, zu sprechen dachten sich die Verantwortlichen im Städt. Kindergarten. Also wurde ein Projektplan über fast vier Wochen ausgearbeitet an dem die Kinder teilnehmen konnten.

Angefangen wurde im Buchauer  Edeka Supermarkt wo die Federseezwerge gesunde Lebensmittel, auch aus der Region selbst, sehen konnten und zum Schluss auch noch probieren durften. Mitarbeiter eines anderen Marktes aus Bad Saulgau bereiteten in der Cafeteria ein gesundes Überraschungsfrühstück zu, das zudem noch super gemundet haben soll. Ein Besuch in der Zahnarztpraxis Neher stand auf dem Terminplan bei dem der Zahnarzt die "Beißerchen" der Federseezwerge kontrollierte. Mitarbeiter der Arztpraxis Lipke besuchten das Kinderhaus und machten aus dem Bewegungsraum fast eine Notaufnahmestation und zeigen was man so alles in einer Arztpraxis braucht. Die Ärztin selbst zauberte aus aufgeblasenen Untersuchungshandschuhen lustige Gesichter während an einem weiteren Platz dem kranken Plüschhund eine Infusion angelegt wurde. Einige der Kids griffen auch selbst zu Verbandsmaterial und behandelten sich und einen Teddybär einfach selbst. Wie Hustensaft hergestellt wird können die Zwerge von Angestellten der Stadtapotheke sehen. Ein Erste Hilfe Kurs wird angeboten und mit "Putzi" kommt dann die Zahngesundheit in den Kindergarten. Im Eingangsbereich des Kindergartens soll zum Abschluss eine Ausstellung für Kinder und Eltern über gesunde Ernährung entstehen bevor dann mit einem gemeinsamen gesunde Frühstücksbüffet das Gesundheitsprojekt zu Ende geht.

Einer der Höhepunkte war am Montag der Rettungswagen vom Biberacher-DRK. Rettungsassistent Manfred Rommel, der zudem noch Kreisausbildungsleiter sowie Schul-und Jugendkoordinator ist nahm sich viel Zeit den mehreren Kindergruppen das Innenleben eines Rettungswagen ausführlich zu erklären. Wie die Tragbahre funktioniert, hoch und nieder gestellt werden kann, und sogar Räder hat und gar nicht unbedingt getragen werden muss machte schon mal mächtig Eindruck auf die Kinder. Die Geräte wie das EKG oder das Absauggerät war richtig interessant, auch wenn das Absauggerät kein Staubsauger ist, wie einer der Kids dachte, aber immerhin so ähnlich funktioniert. Die vielen Schubladen mit allerhand Material und das große Fach mit Sauerstoff erklärte Rommel durchaus kindgerecht und sollte den Kindern auch die evtl. Angst vor einem Krankenwagen nehmen falls tatsächlich mal eine Fahrt damit notwendig werden sollte. Aber Angst hatte zumindest bei der Vorführung der Geräte keiner der Kids. Viele Fragen konnte Rommel beantworten bzw. durch seine Erklärungen erst gar nicht aufkommen lassen.

Text und Fotos: Klaus Weiss

13. April 2016 19:33 Uhr. Alter: 2 Jahre