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Kleine Tröster helfen in schwierigen Situationen

Rettungsdienst bekommt 600 Stofftiere für kleine Patienten im Landkreis Biberach.

Markus Hander (Mitte) von der Kreissparkasse Biberach übergibt die ersten Stofftiere an (von links) Peter Haug, Michael Mutschler und die beiden Rettungsassistenten Michael Schütz und Florian Barth vom DRK. Foto: Thomas Warnack

Alle Rettungswagen im Landkreis Biberach haben künftig kleine Plüschfrösche dabei. Sie sollen verunglückte und erkrankte Kinder trösten und ihnen helfen, Erlebtes zu verarbeiten. Möglich ist dies durch die Spende von 600 Stofftieren der Kreissparkasse Biberach. Die lustigen Frösche werden an alle Rettungswachen im Landkreis Biberach verteilt.

DRK- Geschäftsführer Michael Mutschler ist überzeugt davon, dass die kleinen Tröster im Einsatzfall sehr hilfreich sind. Er hofft aber zugleich, dass sie möglichst selten ausgegeben werden müssen. Denn annähernd 400 Mal wurde der Rettungsdienst im Landkreis Biberach im vergangenen Jahr zu Notfalleinsätzen mit Kindern gerufen. Oftmals waren es Unfälle, manchmal gab es aber auch Einsatzsituationen, in denen Kinder für sie Unfassbares sahen. „Der Transport von Kindern ist für sie selbst und auch für unsere fast 200 Rettungsassistenten und Assistentinnen sowie Notärzte keine leichte Aufgabe“, berichtet Mutschler. „Da tut es einfach gut, etwas Tröstendes dabei zu haben, das die Kinder ablenkt.“

Aber auch während eines möglichen Klinikaufenthalts sollen die Frösche dazu beitragen, das Leid der Kinder zu mildern. Seit einigen Jahren unterstützt die Kreissparkasse Biberach den Rettungsdienst im Landkreis Biberach in vielfältiger Weise, u.a. mit Plüschtieren. Dieses, so Michael Mutschler, ist nicht selbstverständlich und bedankt sich bei Herrn Hander.

11. Juli 2016 13:43 Uhr. Alter: 2 Jahre