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Grundschüler malen, turnen und trommeln

Ingoldingen - An der Grundschule in Ingoldingen hat es zum ersten Mal Projekttage im Frühjahr gegeben. Im Rahmen des Schulfests am Freitag, haben die Schüler gezeigt, was sie in den vergangenen Tagen gelernt und gebastelt haben.

"Wir haben in den vergangenen drei Tagen alle fleißig gearbeitet", sagte Schulleiterin Jessika Völker und bedankte sich bei allen Eltern und Helfern, die an den Projekttagen geholfen hatten. Die Projekttage gab es bisher nur im Winter. "Wir wollten in diesem Jahr auch Projekte draußen anbieten können", sagte Völker gegenüber der SZ. Die einzelnen Projekte stellten die Kinder am Freitagnachmittag vor einem großen Publikum am Schulfest vor. Jede der zehn Gruppen hatte eine kleine Präsentation vorbereitet.

Erste Hilfe in der Pause
Die "Juniorhelfer" hatten von Manfred Rommel vom DRK in Biberach gelernt, wie man Wunden versorgt und im Notfall Hilfe ruft. Wie man einen Verletzten in die stabile Seitenlage bringt, haben die Kinder direkt demonstriert. Rommel überreichte der Projektgruppe einen Erste-Hilfe-Rucksack und zwei Warnwesten. "Damit man auch erkennt, wer Dienst hat", sagte er. Denn die Kinder werden ab sofort einen kleinen Schulsanitätsdienst bilden und können in den Pausen ihre Mitschüler und Lehrer bei kleineren Verletzungen versorgen. Kreativität war von den Kindern im Projekt "Malen mal anders" gefordert, die ihre bunten Kunstwerke mit Bürsten, Schwämmen, Händen und Füßen gemalt hatten. Hauptsache ohne Pinsel.

"Fit in den Frühling" hieß ein sportliches Projekt, das aus den Grundschülern kleine Akrobaten werden ließ. Im Projekt "Kunst und Küche" kochten und malten die Kinder. Die Zutaten dafür könnten in ein paar Wochen aus dem eigenen Schulbeet kommen, das die Schüler aus dem Gärtnerprojekt fleißig bepflanzt hatten. Damit die Pflanzen auch gut gedeihen, hat die Afrika-Gruppe einen Regentanz aufgeführt, der sich am Freitag als sehr effektiv herausgestellt hat. Der Nähgruppe und der Filzwerkstatt konnte das schlechte Wetter egal sein, ihre Kunstwerke haben sie im Trockenen gestaltet. Und auch die Massagegruppe konnte sich drinnen entspannen. Ganz im Gegensatz zu den "Naturlern", die in der Buchhalde heimische Vögel beobachten konnten. Außerdem haben sie, unter Anleitung, Nistkästen für die Vögel gebaut.

Keine Theorie, nur Praxis
Die Kinder konnten sich selbst aussuchen, in welcher Gruppe sie die Projekttage verbringen. Spaß gemacht habe es aber allen, sagte Jessika Völker: "Die Projekttage sind super angekommen, das merkt man schon ganz deutlich. Vor allem, weil sie keine Theorie lernen mussten, sondern nur geschafft wurde."

Text: schwäbische.de / Kristina Priebe

5. Juni 2016 19:59 Uhr. Alter: 2 Jahre