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Ausbildung zum Lebensretter

Beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) in Biberach haben fünf Auszubildende den Grundstein für ihre berufliche Zukunft gelegt. In den kommenden drei Jahren werden sie beim DRK zu Notfallsanitätern ausgebildet. Ein junges Berufsbild mit Zukunft.

DRK-Geschäftsführer Peter Haug, Dr. David Albrecht, Kari Beck, David Wilhelm, Damares Heimerdinger, Nina Dengler, Benedikt Höhny, Praxisanleiter Jens Thoma sowie DRK-Geschäftsführer Michael Mutschler. Foto: Thomas Warnack

Kari Beck, Nina Dengler, Damares Heimerdinger, Benedikt Höhny sowie David Wilhelm sind motiviert. In den kommenden drei Jahren werden sie beim DRK-Kreisverband Biberach e.V. zu Notfallsanitätern ausgebildet. Allen ist klar, dass sie in ihrer beruflichen Laufbahn oftmals mit dramatischen Situationen konfrontiert werden. Gleichermaßen werden Sie auch viele positive Erlebnisse erfahren dürfen. „Wir werden unser Bestes tun, unsere Auszubildenden optimal auf ihre Zukunft vorzubereiten.“ sagt DRK-Geschäftsführer Michael Mutschler.

Die Anforderungen an den Rettungsdienst sind hoch. Fundierte medizinische Kenntnisse, Einfühlungsvermögen, ein hohes Maß an Belastbarkeit. Als Notfallsanitäter weiß man nie, was der Arbeitstag an Überraschungen, Schicksalen und Herausforderungen bieten wird. Egal mit welcher Situation die Retter konfrontiert werden, sie bewahren auch in kritischen Situationen einen kühlen Kopf. Souverän erkennen sie in Sekunden, welche Maßnahmen zum Wohl des Patienten ergriffen werden müssen.

Der DRK-Kreisverband Biberach e.V. engagiert sich seit 2014 in der Ausbildung von Notfallsanitätern. Für die Koordination und Ausbildung der derzeit neun Auszubildenden sind beim DRK die Praxisanleiter Jens Thoma, Christoph Mieger und Benjamin Benke zuständig. Sie organisieren die praktischen Elemente auf den Lehrrettungswachen und in den Kliniken. Die ärztliche Aufsicht obliegt Dr. David Albrecht. Langfristig möchte das DRK weitere Ausbildungsplätze schaffen. Die Infrastruktur wird daher seit 2014 kontinuierlich ausgebaut.

Die praktische Ausbildung findet an den DRK-Lehrrettungswachen in Biberach und Laupheim statt. Der Ausbildungsstandort in Laupheim wurde aktuell durch das zuständige Regierungspräsidium in Karlsruhe genehmigt. Die theoretische Ausbildung absolvieren die fünf angehenden Notfallsanitäter im badischen Bühl. Dort betreibt die DRK-Landesschule Baden-Württemberg eine von landesweit sieben Bildungsstätten.

Das Berufsbild Notfallsanitäter entstand 2014 aus der Novellierung des bisherigen Berufes Rettungsassistent. Die Ausbildung wurde damit von zwei auf drei Jahre ausgedehnt sowie mit einer Vielzahl neuer Inhalte versehen. Mit dem Projekt „Retter werden!“ wird das DRK zukünftig verstärkt um Nachwuchskräfte für den Rettungsdienst werben. Über ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) können erste Erfahrungen gesammelt werden.

20. Oktober 2016 15:48 Uhr. Alter: 1 Jahre