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IM NOTFALL

NOTRUF 112
Integrierte Leitstelle (ILS)
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Fabian Maier ist einer der Besten im Land. Mit Bestnote Notfallsanitäter-Ausbildung abgeschlossen.

Der 27-jährige Fabian Maier aus Uttenweiler hat als erster Auszubildender des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Kreisverband Biberach e.V., das Staatsexamen zur Ausbildung zum Notfallsanitäter mit Bestnote bestanden.

Foto: Thomas Warnack

Der aus Uttenweiler stammende Fabian Maier hat als erster Mitarbeiter des DRK-Rettungsdienstes im Landkreis Biberach, die dreijährige Berufsausbildung zum Notfallsanitäter absolviert. Mit landesweit zweitbester Gesamtnote konnte er seine Urkunde bei einem Festakt an der DRK-Landesschule in Pfalzgrafenweiler entgegennehmen.

Seinen beruflichen Werdegang begann Maier bei der Bundeswehr, wo er als Einsatzsanitäter eingesetzt war. Über persönliche Kontakte kam er 2012 zum Roten Kreuz in Biberach. Schnell war klar, dass das damals neue Berufsbild des Notfallsanitäters großes Entwicklungspotential für ihn hat. Im Oktober 2014 begann er daher die schulische Ausbildung an der DRK-Landesschule Baden-Württemberg. Im Rahmen der Ausbildung absolvierte Maier verschiedenste Praktika in klinischen Bereichen und der Integrierten Leitstelle in Biberach. „Der strukturelle Aufbau der einzelnen Lernfelder in Kombination mit wechselnden schulischen und praktischen Elementen sind sehr gut aufeinander abgestimmt.“ blickt Maier auf die Ausbildung zurück. Exkursionen beispielsweise zum Rettungsdienst des Landesflughafens machten zudem zukünftige Partner in der Notfallrettung transparent. Daneben bot sich die Möglichkeit ergänzende Schulungen, beispielsweise im Bereich der Traumaversorgung zu absolvieren.

Am DRK-Kreisverband Biberach e.V. als Arbeitgeber schätzt Fabian Maier besonders die flachen Hierarchien und kurzen Kommunikationswege. „Das DRK pflegt im ganzen Landkreis Biberach einen kameradschaftlichen, fast familiären Umgang untereinander.“ sagt Maier. „Wir arbeiten hier als Team, das merkt jeder bereits an seinem ersten Arbeitstag.“ Dies erleichtere den Einstieg enorm.

Die große Besonderheit war für den Uttenweiler auch, dass er als erster Auszubildender das Aus- und Fortbildungswesen im DRK-Kreisverband aktiv mitgestalten konnte. „Der Bereich der Notfallsanitäter-Ausbildung steckte 2014 noch in den Kinderschuhen. Gemeinsam mit den Praxisanleitern und der Geschäftsführung konnte die Ausbildung in kürzester Zeit weiterentwickelt werden.“

Dies unterstreicht auch DRK-Geschäftsführer Michael Mutschler. „Wir betraten vor drei Jahren in Biberach Neuland, was die Ausbildung in das neue Berufsbild angeht.“ so Mutschler. „Trotz damals ungeklärter Kostendeckung haben wir Strukturen geschaffen und ein Signal gesetzt, dem großen Bedarf an Fachkräften nachzukommen.“ Neben der Berufsausbildung, wurde beim DRK im Landkreis über Jahre hinweg ein umfangreiches Aus- und Fortbildungswesen installiert. „Unsere Mitarbeiter im Rettungsdienst und Krankentransport sind hervorragend geschult und können auf modernste Technik zurückgreifen.“ Dies bescheinigt dem DRK-Kreisverband Biberach e.V. auch der TÜV-Süd seit vielen Jahren mit dem Qualitätssiegel für ein durchgängig umgesetztes Qualitätsmanagementsystem.

Eine gute Aus- und Fortbildung des Personals ist ein wichtiger Bestandteil für die notfallmedizinische Versorgung der Menschen im Landkreis Biberach, so DRK-Geschäftsführer Peter Haug. Er ist froh über die Unterstützung der Kostenträger, die die nicht unerheblichen Kosten der Ausbildung finanzieren.

 

16. Oktober 2017 23:56 Uhr. Alter: 91 Tage