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Erste Hilfe gehört in die Schule

Das Deutsche Rote Kreuz macht sich stark für die Heranführung von Kindern und Jugendlichen an die Erste Hilfe. Bei einem Runden Tisch in Laupheim informierte das DRK über Chancen und Möglichkeiten der Unterstützung für Schulen.

Profis in Fragen rund um die Erste Hilfe in der Schule: Manfred Rommel vom DRK-Kreisverband Biberach e.V., Fabienne Sitzmann (DRK-Kreisverband Ulm e.V.) sowie Jovin Bürchner vom DRK-Landesverband Baden-Württemberg e.V. (v.l.n.r.)

Erste Hilfe gehört in die Schule. Daher engagiert sich das Rote Kreuz seit vielen Jahren mit der Installation von Schulsanitätsdienstgruppen. Über die Jahre haben sich verschiedene, altersgerechte Programme entwickelt. So bietet das Rote Kreuz mittlerweile Konzeptionen für sämtliche Schulformen an. Neben der konzeptionellen Arbeit im Hintergrund, bietet das DRK landesweit Informationsmöglichkeiten für die betreuenden Lehrkräfte an und unterstützt direkt vor Ort.

Im DRK-Zentrum Laupheim luden die DRK-Kreisverbände Biberach und Ulm zu einem Austausch ein. Als Gastdozent referierte Jovin Bürchner von der DRK-Landesgeschäftsstelle über das „Löwen-retten-Löwen“-Programm. Im Fokus dieser Aktion steht die Wiederbelebung. Unter dem Dach des Kultusministeriums werden landesweit Lehrkräfte in das Programm eingewiesen. Den entsendenden Schulen wird im Nachgang ein Satz Übungsphantome kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Gastgeber Manfred Rommel vom DRK-Kreisverband Biberach e.V. erläuterte Neuerungen in der Breitenausbildung des DRK. Die Inhalte werden kontinuierlich weiterentwickelt und an aktuelle Lehrmeinungen angepasst. Die Schulkoordinatorin des DRK-Kreisverbandes Ulm, Fabienne Sitzmann, berichtete zur Fragestellung der Medikamentengabe durch Lehrkräfte sowie zum Versicherungsschutz. Gerade die Gabe von Arzneistoffen sorgt vielerorts für Unsicherheit, da Erkrankungen wie Diabetes bei Kindern und Jugendlichen auf dem Vormarsch sind.

Die DRK-Kreisverbände Biberach und Ulm pflegen eine enge Zusammenarbeit. Durch regelmäßige Austausche werden gemeinsame Fragestellungen thematisiert und Informationsveranstaltungen organisiert. Für die teilnehmenden Lehrkräfte bieten die Termine Raum für Fragen und die Möglichkeit, sich mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Regionen auszutauschen.

6. Dezember 2016 16:10 Uhr. Alter: 2 Jahre