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IM NOTFALL

NOTRUF 112
Integrierte Leitstelle (ILS)
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Schweißtreibende Schulung für den DRK-Rettungsdienst

Im Rahmen einer innerbetrieblichen Fortbildung des DRK-Kreisverbandes Biberach e.V. fand im DRK-Zentrum in Laupheim eine Tagesveranstaltung statt. Themen waren der Selbstschutz, die Arbeitssicherheit sowie diverse Beatmungsformen im Notfalleinsatz. Außerdem wurde der Umgang mit dem Schwerlast-Rettungswagen, ein spezieller Rettungswagen zum Transport adipöser Patienten, trainiert.

Vom DRK-Rettungsdienst nahmen insgesamt rund 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an einer Fortbildungsveranstaltung im Laupheimer DRK-Zentrum teil. An die Einführung zu den Themen „Notwehr, Nothilfe und rechtfertigender Notstand“, schloss sich das Praxiselement „Selbstverteidigung“ an. Dieses wurde durch Dozenten der Krav-Maga-Schulen aus Biberach und Heidenheim gestaltet. Krav Maga ist laut Selbstverständnis keine Sportart, sondern ein weltweit von Sicherheitsbehörden und dem Militär angewandtes System zur Selbstverteidigung. Die Schwerpunkte werden insbesondere in der Deeskalation von Situationen sowie der Stressresistenz gesetzt.

Im Bereich des Arbeitsschutzes referierte Alexander Ritter über die korrekte Vorgehensweise bei Nadelstichverletzungen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rettungsdienst sind in hohem Maße gefährdet, sich durch Nadelstichverletzungen zu infizieren. Daniel Naumann zeigte verschiedenste Störungen der Atmung auf und beschrieb die optimale Handhabung der in den Rettungswagen eingesetzten Beatmungsgeräte. Die einzelnen Handgriffe beim Umgang mit den Schwerlast-Rettungswagen wurden von Jens Thoma erklärt. Das seit dem vergangenen Jahr im Landkreis vorgehaltene Fahrzeug ist für den Transport von Personen mit einem Gewicht von bis zu 320 Kilo geeignet.

27. Juli 2017 22:47 Uhr. Alter: 325 Tage