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Ausbildung zum Lebensretter: DRK begrüßt sieben Auszubildende

Der DRK-Kreisverband Biberach e.V., begrüßt sieben neue Auszubildende, welche in den kommenden drei Jahren den Beruf des Notfallsanitäters erlernen.

Foto: Thomas Warnack

Foto: Thomas Warnack

Im Rahmen einer Feierstunde wurden die neuen Auszubildenden Julia Herzog, Johannes Haack, Jana Klein, André Maucher, Sophia Mebold, Jessica Pfund und Michael Reßl beim DRK-Kreisverband Biberach e.V. begrüßt. Während der dreijährigen Berufsausbildung werden die Azubis die theoretischen Elemente an der DRK-Landesschule Baden-Württemberg absolvieren. Die praktischen Phasen finden an den zertifizierten Lehrrettungswachen des DRK-Kreisverbandes in Biberach, Laupheim und Ochsenhausen statt. Die Rettungswachen Bad Schussenried und Riedlingen befinden sich derzeit im Anerkennungsverfahren beim zuständigen Regierungspräsidium in Karlsruhe.

Die beiden DRK-Geschäftsführer Michael Mutschler und Peter Haug sind glücklich, gleich sieben Ausbildungsplätze anbieten zu können. „Unsere langfristige Personalplanung zeichnet sich aus.“ sagt Mutschler. Ziel ist die Qualifizierung von jährlich etwa sechs bis sieben Auszubildenden, die im Anschluss bislang in ein Beschäftigungsverhältnis übernommen werden konnten. Auch die Mischung von externen und internen Bewerbern sehen die beiden als Bereicherung an.

Während der Ausbildung werden die angehenden Notfallsanitäter von den vier Praxisanleitern Benjamin Benke, Christoph Mieger, Daniel Naumann und Jens Thoma begleitet. „Wir gestalten für unsere Azubis die Rahmenbedingungen auf der Rettungswache und organisieren im Hintergrund jeden Schritt der Ausbildung.“ so Thoma. Er und seine Kollegen erarbeiten zudem in Einzel- und Gruppentrainings verschiedenste Lernfelder, welche dann in der Praxis umgesetzt werden.

Neue Auszubildende bedeutet für den DRK-Rettungsdienst auch neue Impulse. „Wir beobachten, dass Neuerungen in der Notfallrettung durch die Auszubildenden in unseren Rettungsdienst transportiert und angewendet werden.“ sagt Michael Mutschler. „Neue Impulse sind immer gut. Wir können die Qualität unseres Rettungsdienstes weiter steigern.“

Für Peter Haug war die Tatsache besonders erfreulich, dass ungebrochen aus der gesamten Bundesrepublik Bewerbungen eingehen und deutlich mehr Interessenten anfragen als Ausbildungsplätze zur Verfügung stehen. Dankbar sind Haug und Mutschler den Kostenträgern, welche die dreijährige Ausbildung, die mit einer staatlichen Prüfung abschließt, finanzieren.

22. Oktober 2017 01:27 Uhr. Alter: 237 Tage